Beim 3-D Secure handelt es sich um ein Verfahren, das bei der Abwicklung von Kreditkartenzahlungen im Internet Anwendung findet. 3-D Secure hat das Ziel, die Sicherheit von Kreditkartenzahlungen, die online getätigt werden, zu erhöhen. Es handelt sich dabei um ein Verfahren, das vom Kreditkartenanbieter „Visa“ entwickelt wurde. Inzwischen bieten jedoch auch andere Kreditkartengesellschaften ähnliche Verfahren unter anderen Namen an. 3-D Secure hat diverse Vorteile für Banken und Kreditkarteninhaber und schützt vor Betrug und Zahlungsausfällen im Internet. (mehr …)

Bei der abgekürzten Leibrente handelt es sich um eine spezielle Form der Rentenversicherung. Im Normalfall werden Rentenversicherungen in jungen Jahren abgeschlossen und bis zum Rentenalter bespart. Wenn der Versicherungsnehmer das Rentenalter erreicht, bekommt er eine, vorher im Versicherungsvertrag festgelegte, monatliche Rente. Bei vielen privaten Rentenversicherungen ist es so, dass die Rentenzahlungen auch dann weiterlaufen, wenn der Versicherte verstirbt. Die Ansprüche gehen im Todesfall auf Hinterbliebene über. Das ist bei der Leibrente jedoch nicht der Fall. (mehr …)

Im Rahmen einer Auslandsüberweisung wird Geld von einem inländischen auf ein ausländisches Konto übertragen. Dabei kann grundsätzlich zwischen Auslandsüberweisungen innerhalb Europas und internationalen Auslandsüberweisungen unterschieden werden. Im Jahr 2014 wurde mit der Einführung der SEPA-Überweisung in Europa ein einheitlicher Zahlungsverkehrsraum geschaffen. Überweisungen aus Deutschland in andere europäische Länder können seitdem genau genommen nicht mehr als klassische Auslandsüberweisungen bezeichnet werden. Für Inlandsüberweisungen und Überweisungen innerhalb des Euroraums können die gleichen Vordrucke genutzt werden. Voraussetzung zur Durchführung einer Auslandsüberweisung sind IBAN und BIC. Unter der IBAN wird die internationale Bankkontonummer verstanden. Beim BIC handelt es sich um die internationale Bankleitzahl. (mehr …)

Der Bausparvertrag gehört in der heutigen Zeit in das Portfolio eines jeden Bankkunden. Der Bausparvertrag dient dazu, langfristig Vermögen für das Eigenheim anzusparen und gleichzeitig einen Anspruch auf zinsgünstige Darlehen zu erwerben. Es gibt seit einigen Jahren außerdem Bausparverträge, die speziell auch zur Altersvorsorge genutzt werden können. Dabei handelt es sich um „Wohn-Riester“. (mehr …)

Unter dem Begriff „Cashpool“ wird in Deutschland der Zusammenschluss mehrerer Banken verstanden, der zur Folge hat, dass alle Kunden dieser Banken an ihren Geldautomaten kostenlos Geld abheben können. Kunden, die an fremden Geldautomaten Geld abheben, müssen dafür in der Regel Gebühren bezahlen. Seit dem Jahr 2011 dürfen diese Gebühren höchstens 1,95 EUR betragen. Ein Kunde, der bei der Sparkasse ein Konto hat und bei einer Raiffeisenbank Geld abholt, muss dafür beispielsweise 1,95 EUR zahlen. Vor dem Jahr 2011 konnten Banken die Höhe der Gebühren allerdings selbst festlegen. Die Gebühren betrugen vor 2011 teilweise bis zu 5,00 EUR pro Abhebung. Insbesondere die Sparkassen, die in Deutschland fast 50 % aller Geldautomaten zur Verfügung stellen, hatten ein großes Interesse daran, hohe Gebühren zu verlangen. Aufgrund der Interessen der Sparkasse haben sich in Deutschland im Jahr 2000 mehrere Banken zum Cashpool zusammengeschlossen. (mehr …)

Beim Dispositionskredit handelt es sich, streng genommen, um einen Kredit, der nur gelegentlich in Anspruch genommen werden soll. Wirtschaftlich wird er zu dem Zweck eingeräumt, um als Kontoinhaber kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrücken zu können. Ein solcher Engpass kann entstehen, wenn das Gehalt später gutgeschrieben wird oder in einem Monat unerwartet hohe Ausgaben das Konto belasten. Viele Kunden nutzen den Dispositionskredit allerdings bis zur eingeräumten Grenze aus. (mehr …)

Als Fondspolicen werden in der Finanzwelt fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen verstanden. In der Vergangenheit wurden von Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen vermehrt kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherungen angeboten. Vor allem in Zeiten niedriger Zinsen gewinnen allerdings die Fondspolicen enorm an Bedeutung. Fondspolicen werden auch im Rahmen der Riester-Rente von vielen Finanzdienstleistern angeboten. Kunden können ihre monatlichen Sparraten bei der Riester-Rente nämlich auch in Fondspolicen fließen lassen. Die Funktionsweise einer Fondspolice ähnelt grundsätzlich der einer kapitalbildenden Police. Allerdings gibt es einige Unterschiede, die sich vor allem in der Rendite und der garantierten Auszahlung widerspiegeln. (mehr …)

Kreditnehmer, die eine Baufinanzierung abgeschlossen haben, profitieren in der Regel von einer Zinsbindungsdauer. Das bedeutet, dass der Zins, der im Kreditvertrag vereinbart wurde, für eine bestimmte Dauer nicht geändert werden kann. Wurden im Vertrag zum Beispiel 4 % Zinsen mit einer Bindungsfrist von 10 Jahren vereinbart, zahlen Kreditnehmer die nächsten 10 Jahre diesen Zinssatz. Steigt der Marktzins, bleibt der im Darlehensvertrag vereinbarte Zinssatz unverändert. Aus diesem offensichtlichen Vorteil kann sich jedoch ein Problem bzw. ein Nachteil ergeben. (mehr …)

Bei der Maestro-Card handelt es sich im Endeffekt um eine gewöhnliche EC-Karte, die allerdings mit Zusatzfunktionen ausgestattet ist. Viele Menschen in Deutschland sind der Meinung, dass es sich bei einer Maestro-Card um eine Kreditkarte handelt. Das ist jedoch nicht der Fall. Bei den normalen Bankkarten (EC-Karten) in Deutschland handelt es sich um sogenannte Debitkarten. Verbraucher, die mit der Debitkarte zahlen, werden umgehend mit dieser Zahlung belastet. Das bedeutet, dass der Betrag, der mit der gewöhnlichen Bankkarte bezahlt wurde, sofort vom Konto abgebucht wird. Bei Kreditkarten wird die Zahlung jedoch erst auf einem Kreditkartenkonto gesammelt und zu einem festgelegten Termin vom Konto abgebucht. Worin liegt nun der Unterschied zwischen einer Maestro-Card und einer normalen EC-Karte? (mehr …)

Das PIN-TAN-Verfahren findet bei der Nutzung des Online-Bankings Anwendung. Bei der PIN handelt es sich um die persönliche Identifikationsnummer. Diese Nummer ist erforderlich, damit Kunden sich über die Homepage ihres Anbieters in das Online-Banking einloggen können. Die PIN kann mit der PIN beim Handy oder der EC-Karte verglichen werden. Ohne die PIN ist das Einloggen in den Account und somit der Zugriff auf die persönlichen Finanzdaten nicht möglich. Die PIN wird vom Kontoinhaber in der Regel selbst gewählt und sollte streng geheim gehalten werden. Für den Login in den Account ist beim Online-Banking außerdem eine Benutzernummer erforderlich. Die Benutzernummer wurde inzwischen von vielen Banken durch einen persönlichen Benutzernamen, der ebenfalls vom Kontoinhaber gewählt werden kann und vertraulich behandelt werden sollte, ersetzt. Der Benutzername wird in Fachkreisen auch als „Alias“ bezeichnet. (mehr …)

Unter der Vermögensverwaltung kann die Verwaltung des Vermögens einer Privatperson oder eines Unternehmens durch Dritte verstanden werden. Das bedeutet, dass Privatpersonen oder Unternehmen sämtliche Anlageentscheidungen hinsichtlich ihre Vermögens einem Vermögensverwalter übertragen. Der Vermögensverwalter fungiert dabei nicht nur als Berater, sondern trifft selbstständig Entscheidungen und versucht auf diese Weise, das Vermögen seiner Kunden zu vergrößern. Die Begriffe „Vermögensverwaltung“ und „Asset Management“ werden synonym verwendet.

In Deutschland ist der Begriff des Vermögensverwalters nicht rechtlich geschützt. Aus diesem Grund gehören Vermögensverwalter nicht immer auch Finanzdienstleistungsunternehmen an. Vermögensverwalter benötigen jedoch die Erlaubnis der BaFin, um tätig zu werden. Häufig treten jedoch Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen als Vermögensverwalter auf. Hinsichtlich der Tätigkeit der Vermögensverwalter ist eine klare Abgrenzung zur gewöhnlichen Anlageberatung erforderlich. Banken, die für einen Kunden die Verwaltung seines Vermögens übernehmen, treten nicht nur als Anlageberater auf. Vielmehr sind Vermögensverwalter Anlageberater und Entscheidungsträger in einer Funktion.

Die Vermögensverwaltung für Privatpersonen

Meistens entscheiden sich vermögendere Privatpersonen dazu, einen Vermögensverwalter zu engagieren. Der Grund dafür ist, dass diese Privatpersonen meistens keine Zeit oder kein Interesse haben, sich selbst um ihr Vermögen zu kümmern. Privatkunden können sich an mittelständische Banken wenden und mit dem Vermögensverwalter absprechen, worauf sie im Sinne der optimalen Verwaltung ihres Vermögens Wert legen. Der Vermögensverwalter wird dann, im Interesse des Kunden, versuchen, das Vermögen bestmöglich zu verwalten. Private Vermögensverwalter unterscheiden sich von den Verwaltern großer Investmentfonds. Die Verwalter privater Portfolios verfolgen ausschließlich das Interesse der jeweiligen Privatpersonen. Fondsverwalter verfolgen dagegen die Interessen der Fondsgesellschaften und aller Kunden, die in den jeweiligen Fonds investieren.

Während der Vermögensverwaltung stehen Finanzdienstleister häufig in einem Interessenskonflikt. Banken wollen nämlich in erster Linie ihre eigenen Produkte verkaufen und Provisionen erwirtschaften. Die eigenen Finanzprodukte stellen für den Kunden, für den das Vermögen verwaltet wird, allerdings nicht immer den größten Nutzen dar.

Die Vermögensverwaltung für Unternehmen

Die Vermögensverwaltung für Unternehmen unterscheidet sich von der Verwaltung des Vermögens für Privatpersonen. Bei Unternehmen steht die Verwaltung des gebundenen Kapitals im Vordergrund der Verwaltung. Ziel der Vermögensverwaltung ist es, den erfolgreichen Geschäftsbetrieb sicherzustellen. Das Ziel der Vermögensverwaltung ist es außerdem, mit dem gegebenen Kapital einen möglichst hohen Ertrag zu erzielen oder mit möglichst wenig Kapital einen gegebenen Ertrag zu erwirtschaften.