Die Bank of Scotland

Bereits seit mehr als vier Jahren behauptet sich das britische Finanzinstitut am deutschen Markt. Der Hauptsitz der Bank of Scotland in Deutschland ist in Berlin. Die Bank wird als reine Direktbank geführt. Das bedeutet, dass es im Gegensatz zu Filialbanken keinerlei Niederlassungen mit direkten Ansprechpartnern gibt, zu denen man etwa persönlich vor Ort Kontakt aufnehmen könnte. Die gesamte Geschäftsbeziehung und Kommunikation zwischen Institut und Kunden erfolgt entweder telefonisch oder via Internet. Zunächst bildete das Tagesgeldgeschäft den Hauptgeschäftszweig hierzulande. Doch inzwischen sind auch im Bereich der Online-Autofinanzierung Entwicklungen vorangeschritten.

Das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland

Der Geldmarkt und in diesem Zusammenhang das Tagesgeldgeschäft bildet dennoch derzeit den bedeutsamsten deutschen Wirtschaftszweig des Instituts. Auf Grund seiner defacto nicht vorhandenen Filialstruktur ergeben sich für die Direktbank entsprechende Kostenvorteile gegenüber klassischen Banken. Dies kann sich durch fehlende Berater vor Ort zwar einerseits negativ zeigen, doch andererseits ergibt dies einen finanziellen Vorteil für die Kunden. Der Vorteil besteht darin, dass die Bank of Scotland durch Kostenersparnis einen vergleichsweise höheren Zinssatz im Tagesgeldbereich anbieten kann. Die Kunden erhalten also mehr Zinsen für Ihr Geld. Dies spiegelt sich in Deutschland im bankweiten Vergleich nicht selten wieder. Die Bank of Scotland belegt daher seit ihrer Gründung stets vordere Plätze bei Banken mit hohen Tagesgeldzinsen.

Einlagensicherung

In punkto Sicherheit liegt das Tagesgeldsegment relativ weit vorn. Denn ein Tagesgeldkonto ist ein reines Einlagenkonto, bei dem Das Kundenguthaben gemäß aktuellem Zinssatz entsprechend verzinst wird. Das Geld ist sicher angelegt und ist nicht an eventuelle spekulative Anlageformen gekoppelt. Zwar ist die Bank of Scotland kein deutsches Kreditinstitut, aber dennoch unterliegt sie einen Einlagensicherungsfonds. Und zwar in diesem Fall dem britischen Einlagensicherungsfonds. Dieser garantiert allen Kunden, dass ihr Guthaben bis zu einem Gesamtwert von 85000 Britischen Pfund je Kunde garantiert wird. Darüber hinaus wird die Absicherung des britischen Einlagensicherungsfonds durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken ergänzt bis zu einem Gesamtbetrag von bis zu 250000 Euro pro Kunde. Kunden, die eine Einlage unterhalb dieser Absicherungsgrenzen haben, brauchen keine hohen Risiken eventueller Verluste zu befürchten. Erst darüber hinaus besteht grundsätzlich ein Verlustrisiko z.B. im Falle einer Insolvenz der Bank.

Verfügbarkeit und Buchungen

Da die Bank of Scotland ausschließlich als Direktbank agiert haben alle Buchungen telefonisch oder online zu erfolgen. Jeder Tagesgeldkunde muss bei Aufnahme der Geschäftsbeziehung ein entsprechendes Referenzkonto – also ein Girokonto – einer anderen Bank für Zu- und Abbuchungen angeben. Dementsprechend sind ebenfalls auch keine Barverfügungen wie etwa an einem Geldautomaten oder Bankschalter möglich. Wer wieder über sein Guthaben verfügen möchte muss zuvor einen Überweisungsauftrag vom Tagesgeldkonto der Bank of Scotland zu seinem Referenzkonto erteilen.

Bank of Scotland Tagesgeld wurde insgesamt mit 69% bzw.
3.45 von 5 Sternen bewertet. Diese Bewertung basiert auf den Erfahrungen von 186 Nutzern.

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KONTO
Kontoführungsgebühr 0 €/Jahr
Habenzins 0.8 %
Maximaler Anlagebetrag 500000 €
Zinsgutschrift jährlich
EINLAGENSICHERUNG
Einlagensicherung 100000 €
Land der Einlagensicherung Großbritannien
BANKING
Kontozugriff Online-Banking